Chronik OFW Wilthen - Feuerwehr Wilthen

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Chronik OFW Wilthen

Über uns
Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Wilthen

1789 existierte bereits eine "comunale" Feuerwehr, die von einem gewählten Spritzenmeister geführt wurde. Dieser wiederum unterstand einem von der Königlich –Sächsischen Kreisdirektion eingesetzten Feuer–Polizei–Kommissar.
1876 wurde durch den Wirt des damaligen Erbgerichtes ( DRK Landesschule) die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr angeregt. Das handschriftliche Gründungsprotokoll vom 11. März 1876 befindet sich in der Wilthener Heimatstube .
Die Freiwillige Feuerwehr Wilthen entwickelte sich in den Folgejahren sowohl personell als auch von der Ausrüstung her. Zur FFW Wilthen gehörten anfangs die Spritzenverbände Tautewalde und Kleinpostwitz, die jedoch 1912 ausschieden.
1876 war an Technik eine Handdruckspritze vorhanden. 1912 kam eine zweite dazu. 
1924 wurde ein Hydrantenwagen angeschafft.
1934 bekam die Wehr ihre erste Anhänger – Motorspritze vom Typ Flader.
1945 wurde von den aus dem Krieg zurückgekommenen Kameraden die Feuerwehr wieder aufgebaut.
1957 wurde mit viel Ehrgeiz und Engagement wurde  ein LKW Typ Steyr und 
1965 – 1966 ein LKW K 30 Garant zu Löschfahrzeugen aufgebaut.
1970 Zusammenschluss der Ortswehr Wilthen und der Ortswehr Tautewalde, unter Leitung vom ehemaligen Gemeindewehrleiter Kameraden Reiner Lauermann hat die Gesamtwehr 89 Mitglieder.
1970 wurde unter der Leitung von Frau Hannelore Mietrach eine Brandschutzgruppe gegründet. Der Gruppe gehörten überwiegend Frauen an, die im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes Kontrollen in Wohnstätten, Handel und Industrie sowie landwirtschaftlichen Räumen durchführten.
1990  entstand aus dieser Gruppe die Alters – und Ehrenabteilung, der nun auch Kameraden aus dem ehemaligen aktiven Dienst angehören.
1973 erhielt die Wehr ein Löschfahrzeug Robur LO 2002 mit Vorbaupumpe, welches bis Dezember 2012 noch zum Einsatz genutzt wurde.
1976 wurde die AG Junge Brandschutzhelfer, jetzt unter den Namen Jugendfeuerwehr gegründet. Unter Leitung von Andre Augustin und der ehemaligen Jugendgruppenleiterin Frau Anita Fritz hat Wilthen 15 Jugendliche im Alter von 9 bis 16 Jahren und 6 Kinder zwischen 9 und 12 Jahren in der Ausbildung. 


1992 stellte die Stadtverwaltung Wilthen der FFW ein neues Tanklöschfahrzeug vom Typ 16/25 Mercedes zur Verfügung.
1993 wurde ein gebrauchter Mastteleskopsteiger, genannt MTS 160 und
1994 ein Kleinlöschfahrzeug vom Typ Ford Transit angeschafft. Dieses zuletzt genannte Fahrzeug wurde bis zur Auflösung der Löschgruppe Irgersdorf im Jahr 2000 genutzt.
Bis 2005 wurde er als Mannschaftstransportwagen (MTW) von der Wilthener Wehr genutzt.
2005 konnte ein Manschaftstransportwagen/Einsatzleitwagen vom Typ Mercedes Vito in Dienst gestellt werden.
2006 wurde der MTS 160 durch ein modernes Hubrettungsfahrzeug Metz B 32 ersetzt.
2009 bekam die Ortsfeuerwehr Tautewalde ihr erstes neues Löschfahrzeug.
2012 wurde der DEKON-P des Gefahrgutzuges des Landkreises Bautzen in Wilthen stationiert.
2012 ging der Robur LO 2002 nach 39 Jahren in Ruhestand, dafür kam ein modernes Staffellöschfahrzeug  Unimog mit einem Hochwasserschutzanhänger in das Gerätehaus, beschafft wurde dieser durch ein "Ziel3"-Projekt.
2003 im September, wurde der Freiwilligen Feuerwehr Wilthen ein neues Gerätehaus mit fünf Stellplätzen, einer Waschhalle als zusätzlichen Stellplatz und einem Sozialgebäude übergeben. In diesem Gebäude befinden sich eine Werkstatt, eine Atemschutzpflege, eine Einsatzleitzentrale sowie Schulungs- und Bereitschaftsräume im Dachgeschoss. Das alte Gerätehaus wird jetzt von der Jugendfeuerwehr und von der Alters- und Ehrenabteilung genutzt.
Desweiteren bestanden in der Gemeinde noch weitere Feuerwehren, neben der bereits erwähnten Feuerwehr Tautewalde und der Löschgruppe Irgersdorf befanden sich bis 1990 in folgenden Betrieben noch freiwillige Betriebsfeuerwehren:
VEB VEGRO Wilthen
VEB Weinbrand Wilthen
VEB Kunststofferzeugnisse Wilthen
1990 kam ein großer Teil der Mitglieder zur Freiwilligen Feuerwehr und verstärkten die Wehr. 
Die Technik verblieb in den Betrieben und wurde später in alle Winde verstreut.
 
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